NZZ steigert sich im Web – Tagi online verliert

Die Zeitungen und Zeitschriften in der Deutschschweiz konnten ihre Online-Reichweiten im letzten Jahr tendenziell erhöhen – allerdings nicht alle.

Während die Verlagshäuser im Print mit Leserschwund kämpfen, erreichen sie mit ihren Onlineangeboten zunehmend mehr Nutzerinnen und Nutzer. Dies zeigt die aktuelle Intermedia-Studie Total Audience der Wemf AG für Werbemedienforschung. Die Daten zum Webangebot basieren auf der Studie Net-Metrix Profil, welche von Anfang April 2017 bis Ende Juni 2017 erhoben wurde.

Im Vergleich zur Vorjahresstudie besonders gut geschlagen haben sich die Tageszeitungen der NZZ-Mediengruppe. Die «Luzerner Zeitung» steigerte die Zahl der Webnutzer innert Jahresfrist um 20 Prozent auf 56’000 am Tag. Das «St. Galler Tagblatt» erreichte online täglich neu 46’000 Menschen (+9 Prozent) und die «Neue Zürcher Zeitung» deren 175’000 (+10 Prozent).

Weniger erfreulich sind die aktuellen Zahlen für den «Tages-Anzeiger», welcher im Web 12 Prozent der Reichweite verloren hat. Neu erreicht das Portal 228’000 Unique User per Day im Vergleich zu 258’000 vor einem Jahr. Damit rücken die Onlineplattformen der beiden Qualitätszeitungen in punkto Online-Reichweite näher aneinander heran. Die NZZ hatte 2012 und der Tagi Ende 2013 eine Bezahlschranke eingeführt. Auch der «Blick am Abend» vermochte den Leserschwund im Print nicht aufzufangen. Täglich klickten sich im Erhebungszeitraum 119’000 Nutzerinnen und Nutzer auf das Onlineportal – 8 Prozent weniger als im Vorjahr.

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